KKC-Veranstaltungsreihe
Im Januar 2026 ist das Hans Kilian und Lotte Köhler-Centrum (KKC) von der Ruhr-Universität Bochum an die Internationale Psychoanalytische Universität in Berlin (IPU) und die TU Dortmund gezogen. Bereits im Oktober 2021 haben das KKC und die IPU ihre Zusammenarbeit in Forschung und Lehre aufgenommen, mit dem Ziel der Stärkung der Psychoanalyse an deutschen Universitäten sowie einer nachhaltigen Intensivierung der Beziehungen zu ihren subjekt-, sozial- und kulturwissenschaftlichen Nachbardisziplinen, insbesondere zur Kulturpsychologie.
Neben gemeinsamen wissenschaftlichen Projekten, die sich zum Beispiel mit dem Verhältnis zwischen Sozio- und Psychoanalyse befassen, der Etablierung eines gemeinsamen Graduiertenkollegs zum Thema Traumata und kollektive Gewalt: Artikulation, Aushandlung und Anerkennung, Forschungsprojekten an der Schnittstelle von Psychoanalyse und Kulturpsychologie und der gemeinsamen Vergabe jährlicher Postdoc-Fellowships für sozial- und kulturwissenschaftliche Psychologie und Psychoanalyse gibt es seit mehreren Jahren eine Reihe von Veranstaltungen, Symposien und Doktorandenkolloquien, die gegenseitig für Studierende und Doktorand*innen der Institutionen geöffnet sind. Seit dem Wintersemester 2025/2026 zählen hierzu auch die Studierenden des neuen IPU Masterstudiengangs Psychoanalytische Kulturwissenschaft und Kulturpsychologie.
Auch im Sommersemester 2026 wird es wieder ein vielfältiges Veranstaltungsprogramm geben; Gäste, die Vorträge halten und mit den Studierenden, Doktorand*innen und Wissenschaftler*innen der IPU diskutieren, sind unter anderem Dr. Klaus Schmidt, Prof. Dr. Thomas Macho, Prof. Dr. Oliver Decker und Prof. Dr. Dr. Naika Foroutan.